Bundaberg Australien - Tomatenpflücken in Bundaberg
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Bundaberg Australien - Tomatenpflücken in Bundaberg

Tomatenpflücken in Bundaberg

Oh, man das war vielleicht ein Erlebnis. Übernachtet haben wir im Cellblock, ein schönes Hostel mit Swimmingpool welches früher ein Gefängnis gewesen ist. An der Rezeption fragten wir nach, ob die Möglichkeit bestehen würde für ein paar Tage zu Arbeiten. Es war genug Arbeit da und wir konnten schon am nächsten Tag mit der Arbeit beginnen. Vorgestellt haben uns von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu Arbeiten, 8 Stunden sollten doch genügen. Doch es kam alles ganz anders. Um 4: 40 Uhr in der Früh trafen wir uns an der Bar im Innenhof des Hostel, wo auch die anderen Backpacker schon auf den Bus warteten um zur Farm gebracht zu werden. Der ganze Bus war voll, wir fuhren an ein Tomatenfeld und bekamen Eimer, die wir füllen sollten.

Die erste halbe Stunde war ja noch sehr angenehm, da es noch nicht so heiß war doch im Laufe des Vormittags wurde es immer schlimmer, die Hitze stieg uns zu Kopf.

Wir hatten keine Handschuhe meine Finger waren schwarz, ich muss sagen ich hatte in meinen Leben noch nie so dreckige Finger gehabt wie nach dieser Farmarbeit. Vor uns fuhr eine riesige Maschine, dies erleichterte die Arbeit enorm, denn man hatte die Möglichkeit sich während der Pflückerei hinzusetzen. Zwischen einem Tomatenbusch saßen immer zwei Mann, die links und rechts gepflückt haben während die Maschine sich langsam vorwärts bewegte.

In einer Buschreihe waren immer drei Leute eingeteilt zwei saßen auf der Maschine und der dritte musste im Stehen die Tomaten pflücken. Es wurde aber immer abgewechselt.

Insgesamt wurden sechs Reihen an Tomatenbuschen gepflückt, für eine Reihe benötigt man in der Regel 1,5 Stunden. Am ersten Tag haben wir von 5: 40 bis 16 Uhr gearbeitet und ehrlich gesagt hatte ich schon nach zwei Stunden die Nase voll. Aber nachdem ich die ersten 2 Reihen die Tomaten im Stehen gepflückt habe konnte ich die restlichen Reihen im Sitzen verbringen, deshalb war es dann auch nicht mehr so schlimm, man konnte sich mit dem Nebenmann unterhalten und somit ging auch die Zeit schneller um.

Am nächsten Tag ging der Spaß weiter allerdings haben wir nur bis 12 Uhr gearbeitet, Gott sei Dank. Ich lernte dort einen Australier kennen, der seit 3 Jahre auf dieser Farm tätig ist. Respekt!!! Viele Backpacker arbeiteten schon seit 2 Monaten auf der Tomatenfarm um sich ein weiteres Jahr in Australien zu finanzieren. Denn bei 3 Monaten Arbeiten auf der Farm hat man die Möglichkeit ein weiteres Visum zu bekommen. Das ist wahrscheinlich der einzige Grund warum man auf einer Farm so lange arbeitet obwohl das Geld ist auch nicht schlecht wir haben 15 Dollar die Stunde bekommen.