Brisbane Backpackers - „Sorry not in Service“- Stressiger Auszug
Ein Tag so schön wie unser Geburtstag. Okay, zugegebenermaßen so dramatisch war die Sache auch nun wieder nicht, aber immerhin war heute der Tag der Entlassung. Wir packten erneut unsere Sachen und verließen das Hostel Valley Veranda auf dem Weg in das „Base Backpackers“, das Hostel welches wir noch am Vortag inspiziert haben.
Aufbruch- Wir schleppten unser Gepäck zur nächsten Bushaltestelle, weil wir nicht noch einmal bereit waren das ganze Gerümpel die Straßen bergauf und – ab zu schleppen. Fünfzehn Minuten vergingen bis überhaupt ein Auto auf der Straße fuhr, folgedessen fragten wir uns ob hier überhaupt ein Bus fahren würde?
Schnell den Busplan studiert und um einiges schlauer warteten wir weitere fünf Minuten auf einen Bus. Die lang erhoffte Mitfahrgelegenheit düste im nächsten Moment auch schon um die Ecke, war aber leider auch genauso schnell weg wie sie auftauchte.
Geile Sache, hieß also ´nur` noch eine halbe Stunde warten.
Zahlreihe Busse mit der Aufschrift „Sorry, not in Service“ fuhren an uns vorbei, bis dann endlich der Bus kam der uns zum Hostel fahren sollte. Wir stellten uns vor das Bushaltestellenschild, ganz offensichtlich, dachten wir. Doch erneut rauschte der Bus an uns vorbei. Langsam aber sicher kamen wir uns blöd vor. Ein vorbeilaufender Passant der wohl bemerkte wie wir am fluchen waren wies uns freundlicher Weise darauf hin, dass wir nach dem Bus winken sollten damit dieser dies als ein Zeichen erkennt und aufgrund dessen anhält.
Neuer Bus, neuer Versuch.
Diesmal hat es tatsächlich geklappt, zwar pampten Frauke und ich uns ein wenig an, wer von uns beiden denn nun die Hand raushalten würde um den Busfahrer ranzuwinken, aber letztlich hat er gehalten. Doch leider fuhr der Bus nicht die Strecke die wir benötigten um zum Ziel zu kommen. Scharf Kombiniert nahmen wir trotz falscher Strecke den nächsten Bus der halten würde, damit wir wenigstens vom Fleck kamen. Dazu mussten wir aber erst einmal die Bushaltestelle wechseln, denn wir haben alle Busse verplant oder verpasst und wollten nicht noch eine halbe Stunde warten, beziehungsweise vergeuden.
Wir schleppten also unsere Rucksäcke wieder durch die Weltgeschichte und fuhren dann letztlich eine Strecke von 1 km mit dem Bus und zahlten trotzdem den vollen Preis. Leicht zornig und vollgeschwitzt kamen wir im Hostel an und wollten nur noch schnell eincheckten, da kam auch schon die nächste Bremse:
Check- In ab 2pm. Tolle Wurst.
Check- In- Nach der Aufnahme unserer Personalien und der Bezahlung für drei Tage konnten wir endlich unser Zimmer betreten. Was uns erwartete war erstaunlicher Weise endlich mal etwas Positives. Ein riesiges Zimmer mit einem Kamin und zwei Siegeln erwartete uns, zwar war es ein 8- Bett- Zimmer, aber dafür auch ein Frauenzimmer. Die erste Nacht haben Frauke und ich sogar allein in dem Zimmer geschlafen.

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